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Theologenwüste

Die Theologie im deutschsprachigen Raum ist keineswegs tot, aber aus einst blühenden Landschaften sind Wüsten mit zwischendurch eingesprengten Oasen geworden. In der Wüste hat man aber das eigene Verdorren nicht erkannt, sondern ist vielmehr über die Oasen erbost, die sich nicht der eigenen Verdorrtheit angepasst haben. So könnte man jedenfalls das sogenannte „Memorandum“ deutscher Theologen kommentieren, das seit Wochen die innerkirchliche Öffentlichkeit bewegt, und in dem die alten Hadern aus den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder einmal gespielt werden, wie die Abschaffung des Zölibats oder die Relativierung der Moral.

Eine scharfzüngige Analyse an Hand dieses „Memorandums“ liefert der deutsche Theologe P. Wolfgang Ockenfeld OP in einem Interview für das Nachrichtenportal kath.net, in dem er zum „grotesken Aufstand theologischer Zwerge“ u.a. meint, die besten katholischen Theologen fänden sich in Deutschland mittlerweile gerade bei den Nichttheologen, während es um die universitäre Theologie düster bestellt sei: „Viele Staatstheologen haben sich bequem in die beamtenrechtlichen Versorgungsansprüche eingenistet.“

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3 Gedanken zu “Theologenwüste

  1. Wenn Theologie auf Dogmatik reduziert wird …

    Mystiker sind insbesondere in der katolischen Kirche nicht mehr gern gesehen.

    (Der Link ist etwas verunglückt …)

  2. Danke für den Hinweis! Jetzt sollte der Link gehen. Zur Mystik: Ich fürchte, dass in deutschsprachigen Raum allgemein Mystiker schon lange sehr scheel angesehen werden. Umgekehrt ist diese Engsicht der Theologie in anderen Teilen der katholischen Kirche nicht anzutreffen.

  3. Christen- und die es werden wollen, haben das Recht von Gott und seinem Christus, alle von Menschen/Fleisch und Blut gemachte “Theologen”, gleich vom welchen Kollör und Gehege,
    abzulehnen und sie nicht einmal zu grüßen! 2.Johannesbrief Kap.1,

    Von Anfang der Welt und Menschheit, hat Gott seine Diener und Gotteslehrer selber berufen, selber zubereitet, selber erwählt zum geistigen Dienst und sie gesandt zu der verlorenen Menschheit.
    1.Dies war so unter der ersten Gemeinde Gottes und Volk Israel, UND,
    2. Dies war auch unter dem wahren Sohn Gottes-JESUS CHRISTUS- und dem Neuen Testament, das Christus mit seinem vergossenen Blut,hat Rechtskräftig werden lassen vor Gott und der Menschheit!!!
    (Der Wiedergeburtschrist Gottes!)

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