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Antidiskriminierende Intoleranz in Wien

Das „Café Rosa“, das die Hochschülerschaft der Universität Wien mit bescheidenem Erfolg, aber umso größerem Einsatz von Pflichtbeiträgen der Studenten betrieben hat, sorgt momentan eher wegen odioser Rechtskonstruktionen der rot-grünen Exekutive für mediales Aufsehen. Immerhin wurden nach Medienberichten bis zu 500.000 Euro in das Projekt über einen Verein gebuttert, dessen Mitglied wiederum der Subventionsgeber selbst ist. Das Projekt des „antiheteronormativen, antiklerikalen, antidiskriminierenden“ Cafés ist mittlerweile offiziell ad acta gelegt.

Dabei sind die offiziellen Ziele des Cafés ein hochinteressantes Beispiel für die geradezu Orwell’sche verkehrte Welt, in der manche leben. So war die erste Stellenausschreibung für das „antidiskriminierende“ Café mit weltanschaulichen Vorgaben zugepflastert. Beispielsweise sollte jeder Mitarbeiter ausgewiesen antiklerikal sein, so die Vorgabe.

Auf Echo Romeo finden sich lesenswerte Überlegungen zu diesen Menschen, die nicht für Toleranz sind, sondern gegen Intoleranz, die durch aktive Diskriminierung antidiskriminierend sein wollen, und sich selbst durch Ausschließung Andersdenkender zur Speerspitze der Freiheit machen wollen. Der ÖCV bezeichnet in einer Presseaussendung das Café zurecht als „wohl diskrimierendstes Antidiskriminierungsprojekt“ der ÖH Wien. Wohl wahr. Sein Scheitern wird am engstirnigen Weltbild seiner Betreiber leider nichts ändern.

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