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Es gibt Alternativen

Vor einiger Zeit hat der österreichische Verein „Es gibt Alternativen – Beratung für Schwangere” eine Web 2.0-Kampagne gestartet, die über Twitter, Facebook und andere Kanäle auf ihre Arbeit aufmerksam machen will. Das ganze ist sehr professionell, sehr freundlich, sehr menschlich gemacht. So erzählen neun Frauen in kurzen YouTube-Videos über unerwartete Schwangerschaften, die sie in persönliche Krisen gestürzt haben, und ihre Entscheidung. Kein Betroffenheitskitsch, sondern Geschichten aus dem Leben.

Der Verein selbst bietet Schwangeren Hilfe durch geschulte Beraterinnen mit umfassender Information an. Dabei bemüht man sich mitzuhelfen, daß auch in schwierigen Situationen eine Entscheidung getroffen werden kann, die der Mutter und dem kleinen Menschen hilft, der im Mutterleib heranwächst. Das erfordert, so kann ich mir denken, oft herkulische Anstrengungen, ist doch der vorgeburtliche Exitus mittlerweile eine gesellschaftlich akzeptierte Tat, deren letale Wirkung für das Baby wie deren physischen und psychischen Folgen für die Mutter tabuisiert sind. Ich kenne den Verein selbst nicht näher; wenn mir jemand mehr darüber verraten kann, würde es mich sehr freuen. Aber jeder Verein, der Leben rettet, ist grundsätzlich begrüßenswert.

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