Dell Mini 5


Schwarzer, ausgeschalteter Dell Mini 5, auf einer Spitze stehend und sich auf dem weißen Hintergrund spiegelnd

Dell Mini 5

Ich habe so einige technische Obsessionen, und eine davon sind kleine, handliche Geräte, um im Internet zu surfen, die Termine im Blick zu haben oder Musik zu hören. Eines davon ist der neue Dell Mini 5: Gerade zu groß, um ein Telephon zu sein, aber immer noch bequem einzustecken.

Der Dell Mini 5 ist mit Googles Android-Betriebssystem ausgestattet, das auf einem 840×480-Touchscreen ordentlich Platz hat. Das flache Gehäuse beherbergt außerdem  zwei Kameras (eine für Videochat, eine mit fünf Megapixel Auflösung für Photos) und einen microSD-Kartenslot.  Im Inneren werkt ein starker 1 GHz Snapdragon, eine ARM-basierte CPU, die momentan bei vielen Top-Smartphones eingesetzt wird.

Irgendwie ein Smartphone

Und irgendwie ist es ja auch ein Smartphone. Damit man auch wirklich überall surfen kann, ist nämlich neben WLAN auch UMTS/HSDPA eingebaut, und passend dazu auch eine Telephonanwendung. Wer also damit telephonieren will – bitte. Dell geht aber davon aus, dass so etwas wegen der Größe des Geräts nur mit einem Headset einigermaßen angenehm ist.

Engadget hat einen ausführlichen Hands-On-Bericht mit Videos und vielen interessanten Eindrücken. Die Geschwindigkeit scheint in Ordnung zu gehen, und der Arbeitsspeicher ist mit 405 MB sehr üppig. Der interne Datenspeicher ist laut Engadget 1,63 GB groß, kann aber eben durch eine microSD-Karte erweitert werden. Das Display spiegelt allerdings manchmal ordentlich. Auch die deutsche Seite Netbooknews.com konnte sich überzeugen, dass der Dell Mini 5 Potential hat:„[E]s ist wirklich klasse verarbeitet, sieht gut aus und hat Dank des Qualcomm Snapdragon auch ordentlich Dampf unter der Haube.“ Bei Netbooknews gibt es übrigens ebenfalls ein Video mit dem Gerät in Aktion. Wie bei Gizmodo.

Irgendwie kein Smartphone

Ich bin nicht der einzige, der das Konzept des Dell Mini 5 interessant findet. Die Tablet-Nachrichtenseite Carrypad ist überzeugt, dass der Dell Mini 5 mit dem richtigen Preis eine Marktlücke schließen kann. Statt immer unhandlicheren Smartphones wie dem riesigen HTC HD2 stellt es die Rückkehr des PDAs dar, mit ausreichend großem Bildschirm für bequemes Internetsurfen oder komfortables Anschauen von Videos, und schnellem Zugriff auf Termine und Kontakte.  Denn, bei aller Liebe: Auf dem Display eines wirklich handlichen Telephons macht das wenig Spaß. Die Telephonfunktion des Mini 5 ist ja mehr ein Abfallprodukt der UMTS-Datenverbindung. Folgerichtig soll es auch einen Mini ohne 3G-Verbindung geben. Wer z.B. ein Symbian-Handy (z.B. Nokia N97) in Verbindung mit der Software JoikuSpot einsetzt, die aus einem Handy einen WLAN-Hotspot macht, kommt auch ohne UMTS im Mini aus.

Übrigens ist die Größe des Dell Mini 5 ungefähr so, wie ich sie mir von einem iPad erwartet hätte, damit es ein echtes Mobilgerät ist. Aber gut, soll nicht so sein.

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