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Unversehrt


Ein kurzer Gedanke zum Abend von Mariä Empfängnis von Kirchenvater Ambrosius von Mailand (*339, † 397) ist mir heute in die Hände gefallen – den er in eine Auslegung des Psalms 119 eingeflochten hat, in Ausführungen zum letzten Verses dieses langen Psalms, der lautet:

Ich bin verirrt wie ein verlorenes Schaf. / Suche deinen Knecht! / Denn deine Gebote habe ich nicht vergessen.

Ambrosius schreibt dazu unter anderem:

30. Daher komm, und suche dein [verlorenes] Schaf schon, nicht durch geringe Diener, nicht durch Tagelöhner, sondern durch dich selbst. Nimm mich auf im Fleisch, das in Adam gefallen ist. Nimm mich nicht aus Sarah [Abrahams Frau] auf, sondern aus Maria; wie unbefleckt ist sie Jungfrau, ja durch Gnade vom ganzen Sündenfall unversehrte Jungfrau. Trage mich im Kreuz, das den Irrenden heilsam ist, in dem allein Ruhe den Erschöpften ist, in dem allein jeder leben kann, der stirbt.
31. Mache aber auch schön lebendig, können wir sagen; weil durch es kann wohl nicht sterben, den die Tugend auf ihren Schultern getragen hat.

Die Übersetzung ist etwas holprig, weil ich sie selbst angefertigt habe. Wenn jemand eine bessere Übersetzung findet, bitte um Mitteilung!

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