Diskriminierend? Ach woher denn …


Immer wieder fallen dem wachen Beobachter Fälle auf, in denen der veröffentlichte Mainstream mit zwei sehr unterschiedlichen Maßen mißt, was diskriminierende Werbung ist und was nicht. So hat Gerhard Loub süffisant auf eine Aktion der Grünen hingewiesen, die von den Medien begierig aufgesaugt wurde, weil man bemalte Frauen als politische Botschaft verkleiden konnte. Bei jedem anderen wäre diese Aktion wohl als sexistisch eingestuft worden, denn natürlich werden hier Angehörige eines Geschlechts stereotyp reduziert.

Bei einem Clip der Europäischen Kommission war der Protest doch zu groß und er wurde zurückgezogen, wozu auch der britische konservative Europaparlamentarier Daniel Hannan beigetragen hat. Das Video spielt mit Martial Arts-Zitaten, doch im Kino gibt es wenigstens eine (meist hanebüchene) Hintergrundstory, mit der die Clichés gerechtfertigt werden, und in der Regel auch keine politische Aussage. Bei einem politischen Video sind sicher andere Standards anzulegen, und die Symbolik ist hier wohl sehr problematisch. Das Video ist mittlerweile vom offiziellen Kanal der Generaldirektion für Erweiterung gestrichen, aber auf YouTube über Kopien weiter verfügbar:

Zwei kleine Beispiele, die sich beliebig vermehren lassen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s