Zum Geburtstag des kleinen Ich-bin-Ich


Das kleine „Ich bin ich“ wird also 40, wie man in der Zeitung nachlesen oder im Radio hören konnte. Ein schöner Moment, um wieder an das kleine Ich-bin-ich zu denken. Aber ehrlich gesagt: Für mich hat das Buch kein Alter.

Die einfache Geschichte vom kleinen Wesen – es schaut wie eine runde, karierte Kugel mit Struwelhaaren und buntem Schal aus – , das auszieht, um herauszufinden, welchem Tier es denn gleiche, um endlich festzustellen, daß es eben doch das kleine „Ich-bin-ich“ sei und niemand sonst, ist alt wie die Menschen und neu wie das kleinste Kind.

Dabei hat die Illustratorin Susi Weigel mit ihren liebenswerten, phantasievollen Kollagen und Zeichnungen ebenso großen Anteil wie Mira Lobe, die in eingängig gereimter Sprache den Weg des kleinen Ich-bin-ichs zu sich selbst einfach, aber nie einfältig erzählt.

Im Gegensatz zu manch anderen, neueren Kindergeschichten wird hier nicht mahnend der Zeigefinger gehoben, und doch nimmt jeder Leser etwas mit. Oder vielleicht gerade deswegen.

PS: Wer die Geschichte nicht kennt, hat jetzt sogar mit einer iPad-App, einer Hör-CD, einem Theaterstück und zumindest als Erinnerung mit einer Briefmarke die Chance dazu. Ausreden gibt es nicht.

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