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Wirtschaftspolitik à la Venezuela

Manche lernen es nie. Da haben Preiskontrollen schon seit der Antike ihr Ziel verfehlt und nur zu Unterversorgung geführt. Und doch will die venezolanische Regierung die Inflation durch staatlich festgelegte Preise in den Griff bekommen. Bisher war dieses Projekt erwartungsgemäß ein Fehlschlag. Deswegen wird es nun sogar auf Windeln und Wasserflaschen ausgedehnt, wie die Associated Press berichtet.

Naja: So wird wenigstens der Schattenwirtschaft ein kräftiger Impuls gegeben, die in Venezuela wohl ohnehin besser funktioniert als die offizielle. Güter, die zum offiziellen Preis nicht in ausreichender Menge angeboten werden können, sind dann teurer, aber dafür zumindest wirklich zu haben. Und die offizielle Inflationsstatistik fällt niedriger aus, weil sie die Schattenwirtschaft nicht abbildet. Wenn sie das alles so als bloße statistische Übung beabsichtigt haben, Hut ab. Ich glaub’s nur nicht.

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