Gesucht, gefunden.


In Österreich reden Christen eher selten darüber, warum sie Christen sind, und noch weniger darüber, warum sie gerade bei ihrer Konfession gelandet sind. Das wird zumindest unter Katholiken manchmal als „unökumenisch“ angesehen,  und der Grat zwischen freudiger Erklärung des eigenen Wegs und unnötiger Herabsetzung anderer ist tatsächlich schmal. Andererseits: „Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg 4,20). Umso erfrischender waren daher einige Beiträge im Sende-Zeit-Blog des Erzbistums Freiburg, in denen Blogger über ihren persönlichen Weg zum Glauben in Form von „Bekennerschreiben“ berichtet haben, wie etwa Heike Lux oder Sierra Victor, Braut des Lammes und viele andere mehr.

Gerade bin ich über die Bekehrungsgeschichte einer amerikanischen Katholikin gestolpert, die ausgehend von ihrem langjährigen Atheismus sich für den Buddhismus interessierte, bei Mormonen und Anglikanern vorstellig wurde, und schließlich trotz des missionarischen Desinteresses der Katholiken, die sie kannte, beim katholischen Glauben das Ziel ihrer Reise gefunden hat. Als sie nämlich gemeinsam mit ihrem Ehemann die Überzeugung gewann:

So Catholicism is true after all. Crap.

Und diese Erkenntnis mit aller Konsequenz folgte.

 

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4 Gedanken zu “Gesucht, gefunden.

  1. Auf Youtube kann man sich The Journey Home von Marcus Grodi angucken, der jede Woche recht interessante Gäste hat, die ihre Story erzählen.

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