Inseratenaffäre: Da kann man nur mehr seufzen


Die Inseratenaffäre rund um teure Werbeformate, die ÖBB und Asfinag jeweils mit dem Konterfei des damaligen Verkehrsministers Werner Faymann in leserstarken Krawallblättern geschaltet haben, nimmt immer groteskere Formen an. Der Sachverhalt selbst ist jedem klar, der eins und eins zusammenzählen kann. Der Rechnungshof hat die Causa entsprechend scharf kritisiert, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Rechtfertigungsversuche für die von Staatsbetrieben bezahlte Ministerwerbung müssen deshalb skurril klingen, von der Behauptung, der Minister sei eben ein wertvolles Testimonial für die Staatsbetriebe bis zur Erklärung, der Minister habe die Inserate nicht angeordnet, nur initiiert. Da kann selbst der altgediente Standard-Journalist Hans Rauscher nur mehr seufzen.

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