Das Kind als Handelsware


Immer öfter liest man vom „Recht auf ein Kind“, das „Leihmutterschaften“, künstliche Befruchtungen rechtfertigt. Gerne wird es erweitert um ein „Recht auf ein gesundes Kind“, das beispielsweise der Oberste Gerichtshof in Österreich in inhaltlich bedenklichen und rechtsbeugenden Urteilen unterstützt hat. Der Philosoph Thomas S. Hoffmann antwortet darauf in einem lesenswerten Kommentar: „König Kunde kauft ein Kind.“ Darin kritisiert er die Haltung der Österreichischen Bioethikkommission (das habe ich hier und hier ebenfalls bereits getan), die Kinder offenbar als Waren definiert, die möglichst perfekt zu bestellen sind:

Aktuell geht es ihr um den freien Zugang nun wirklich aller zum Kind als Produkt. Sie kämpft, als wäre sie eine Abteilung der WTO, für den Abbau von Handelshindernissen für ein humanes Bioprodukt.

Ja, das könnte die Denkwelt einer Christiane Druml sein, der hochdekorierten Vorsitzenden der Kommission, deren Interessen sich selten mit denen der Kinder decken, aber oft mit denen der Fortpflanzungsindustrie. Hoffmann beschreibt das viel besser als ich, also bitte zum Text durchklicken!

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