Eine sensationelle Entdeckung zu Pearl Harbor


Es hat sich ja in Europa und den USA weitgehend die Ansicht durchgesetzt, daß eine Meinungsäußerung dann abzulehnen ist, wenn jemand deswegen beleidigterweiße mordend und brandschatzend durch die Lande zieht; wenn jemand aber schwer getroffen ist, jedoch friedfertig, so ist die verletzende Meinungsäußerung durchaus erlaubt.

Die Obama-Administration hat im Fall des Sturms auf die US-Botschaft in Bengasi diese Position noch weitergesponnen und eine anscheinend länger geplante Attacke dem „berechtigen Volkszorn“ angelastet, um von eigenen Fehlern abzulenken. Mittlerweile ist diese Fehlinformation wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen, doch hat sie Peter Kirsanow zu einer kleinen Satire animiert, die einen völlig neuen Blick auf den Angriff auf Pearl Harbor 1941 eröffnet.

Ein Auszug:

Celebrated historian Bertram Oxley has uncovered a memorandum from former Japanese Emperor Hirohito to Admiral Yamamoto dated December 6, 1941, showing that the Japanese attack on Pearl Harbor was motivated by an offensive film made by Charlie Chaplin ridiculing Japanese cuisine. […] Thereafter, extremist elements within the Japanese military co-opted the spontaneous attack, transforming it into the overseas contingency operation sometimes referred to as ‘World War II.’

Kirsanow jongliert darin vergnügt mit US-Jargon; so ist „overseas contingency operation“ die offizielle Bezeichnung des US-Antiterrorkriegs unter der Präsidentschaft Barack Obamas — davor hatte er „War on Terror“ geheißen. Den ganzen Text gibt es hier. Nicht zu ernst nehmen – so gelungen ist er auch nicht –, aber er enthält doch ein Körnchen Wahrheit.

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