Ein Blick nach Nordkorea


Nordkorea ist ein zweigeteiltes Land: Die Hauptstadt Pjöngjang, schon bisher Tummelplatz der hohen und höchsten Nomenklatur, der Regime-Sykophanten und anderer Diktaturgewinnler, wird vom Regime mit Straßenbeleuchtung, Mobilfunk, auch Vergnügungsparks und eigenem Meeresaquarium ausgestattet, auch nachts mit Strom versorgt. Am Land und den anderen Städten sieht die Welt anders aus. Das meiste wird mit Menschen- oder Ochsenkraft befördert, die Versorgungslage ist schlecht, die Geschäftsregale leer. Die beiden Welten sind strikt getrennt: Ohne Erlaubnis darf niemand in die Stadt und niemand hinaus.

Stephanie Kleine-Ahlbrandt, die beispielsweise an einer OSZE-Mission in Bosnien 1996 oder der UN-Untersuchung des Völkermords in Ruanda mitgewirkt hatte und jetzt Mitarbeiterin der International Crisis Group ist, durfte bei einer Nordkorea-Reise einige Photos aus dem Leben der Menschen machen. Nachdem bereits einige dieser Bilder sehr trostlos sind, möchte mich mir gar nicht vorstellen, was die Bilder gezeigt hätten, die man in Nordkorea als Fremder sowieso nicht machen darf.

Bei „Business Insider“ gibt es sowohl die Photos als auch einen begleitenden interessanten Artikel. Mehr Bilder von Kleine-Ahlbrandt kann man hier auf ihrer persönlichen Bildergalerie sehen, darunter aus dem Iran (1999), Simbabwe oder Ruanda (1994/95). In Nordkorea war sie bereits 2009, wovon ebenfalls einige Bilder zeugen.

(über Marginal Revolution)

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