Wer Mäuse liebt, sollte mehr Almochsen essen.


Wie viele Tiere müssen für einen Vegetarier sterben – oder sogar einen Veganer? Ein provokanter Artikel des australischen Universitätsprofessors Mike Archer, der Peter Singers Ethik – die von Tierrechtsaktivisten in modifizierter Form gerne verwendet wird – gewissermaßen auf die Spitze treibt, thematisiert diese Frage. Zuerst hält er ein leidenschaftliches Plädoyer für die Mäuse, u.a. mit der Info:

At least 100 mice are killed per hectare per year (500/4 × 0.8) to grow grain. Average yields are about 1.4 tonnes of wheat/hectare; 13% of the wheat is useable protein. Therefore, at least 55 sentient animals die to produce 100kg of useable plant protein: 25 times more than for the same amount of rangelands beef.

Um zu diesem Schluß zu kommen:

The challenge for the ethical eater is to choose the diet that causes the least deaths and environmental damage. There would appear to be far more ethical support for an omnivorous diet that includes rangeland-grown red meat and even more support for one that includes sustainably wild-harvested kangaroo.

Auf Österreich umgelegt, könnte man sagen: Wer Mäuse liebt, sollte mehr Almochsen essen.

(via Marginal Revolution, wo der Artikel mit der doppeldeutigen Überschrift „How brutal is vegetarianism to animals?“ – Wie brutal ist Vegetariertum für Tiere? – angekündigt wurde.)

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