Noch einmal: Wehrpflicht


Nachdem die Volksbefragung am 20. Jänner über Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildiensts oder Einführung eines Berufsheers und eines freiwilligen sozialen Jahrs ohne Erhöhung der bereitgestellten Mittel (!) näherrückt, noch zwei Links:

Michael Fleischhacker erklärt, warum er schweren Herzens für die Wehrpflicht stimmen wird. Grob gesagt: Weil unter den gegenwärtigen Umständen die geplante Umstellung jedenfalls eine „Verschlimmbesserung“, wie Fleischhacker es bezeichnet, durch Populisten und inkompetente Politiker darstellt (siehe „Pressestunde“).

Grotesk ist der Streit um die Kosten des freiwilligen sozialen Jahres. Das Sozialministerium gibt vor, die Kosten würden nur geringfügig höher sein – 211 gegen 208 Millionen Euro. Univ.Prof. Dr. Mazal und Dr. Baierl kommen in einer Studie der Universität zu einem anderen Schluss, der auch ohne Studie naheliegend ist: Schon die Kosten für die höhere Entlohnung bei geringerer Arbeitszeit, für die Bewerbung und zur Abdeckung der Bereiche, in denen jetzt Zivildiener eingesetzt werden, aber das freiwillige soziale Jahr nicht greifen soll, führen zu Mehrkosten. Da man die wahrscheinlich budgetär nicht einplanen wird und will, kann man sich ausrechnen, was das heißt.

 

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