Perpetua und Felizitas


Im I. Hochgebet, dem Römischen Kanon, werden die Namen ehrwürdiger Märtyrer genannt, darunter der heiligen Perpetua und Felizitas, die in der severischen Christenverfolgung gemeinsam den Tod fanden. Diese soll zwar nach Ansicht einiger Historiker keine zentral gelenkte Verfolgung gewesen sein, sondern eher von regionalem Gepräge, was aber den Opfern reichlich egal gewesen sein wird. Der Festtag der beiden Märtyrerinnen, die für ihren Übertritt zum Christentum mit dem Leben bezahlt haben, ist der 7. März. Wenn ich den auch etwas verpaßt habe, so glücklicherweise andere nicht.

Auf „Braut des Lammes“ findet sich ein lesenswerter Beitrag zu den beiden Frauen, einer Herrin und ihrer Dienerin, die im Glauben zu Schwestern wurden. Über sie weiß man mehr als über viele andere, da über ihr Martyrium ein zeitgenössischer Text vorliegt, die „Passio Sanctarum Perpetuae et Felicitatis“ – hier in deutscher Übersetzung – , die in den Kapiteln 3 bis 10 aus Aufzeichnungen der heiligen Perpetua selbst aus der Zeit ihrer Haft besteht. Ein aufrüttelndes Zeugnis.

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