Boston


Die Anschläge in Boston – nein: Die Opfer von Boston lassen die „großen Probleme“, die ich auch in diesem Blog wälze, ziemlich klein ausschauen. Ja, rational überlegt war der Anschlag „nicht so groß“. Was nützt das dem achtjährigen Buben, der dabei gestorben ist? Den Menschen, die als körperliche und seelische Krüppel zurückbleiben?

Und es stimmt schon: Täglich geschehen auf der Welt viele Grausamkeiten. In einschlägigen Kommentarspalten werden daher dann diese und jene Opferzahlen gegengerechnet, und diskutiert, warum man angesichts dieser oder jene Katastrophe den Toten von Boston überhaupt Zeilen widme. Doch das geht an der Sache vorbei. Eine Grausamkeit macht die andere nicht erträglicher. Sie sind allesamt unerträglich.

So bitte ich: Den Toten Auferstehung. Den Verletzten Heilung und Hoffnung. Den Angehörigen Trost und Zuwendung. Den Tätern Reue und Umkehr.

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