Ein Bub und sein Atom – der kleinste Film der Welt


Solche Dinge faszinieren mich immer wieder: IBM hat den „kleinsten Film“ der Welt vorgestellt, eine kurze Geschichte, die mit Hilfe von etwa 10.000 Atomen in 242 Bildern erzählt wird. Dabei wurden Kohlenmonoxid-Moleküle Bild für Bild mit Hilfe einer Art Nadel auf einer Kupferoberfläche bewegt, Nanometer für Nanometer. Bei einer Temperatur von -268 Grad Celsius. Der passende Titel: „A Boy And His Atom“.Ein klarer Fall fürs Guiness Buch der Rekorde – und für Nostalgie, erinnert der Film doch an erste Kurzanimationen am Computer vor vielen Jahrzehnten:

Zugegeben, es ist eigentlich eine Werbung für das Rastertunnelmikroskop von IBM, mit dem man mit Hilfe von Spannungsunterschieden die Topographie auf atomarer Ebene beobachten kann, für die technischen Fähigkeiten der Wissenschafter von IBM im Bereich der Nanotechnologie, für die Bemühungen von IBM, neue Speichermedien zu finden. Aber was für eine Werbung! Eine, die uns an die Grenzen unserer Vorstellungskraft führt.

Mehr dazu kann man in der Presseaussendung von IBM lesen, in der einige technische Details zum Film erklärt werden. Nicht nur den Film, sondern viele Hintergründe zur Herstellung der kurzen Sequenz gibt es auf youtube.com/madewithatoms bzw. auf der zugehörigen Seite von IBM Research.

Und was ein richtiger Film ist, braucht natürlich auch ein Filmplakat. Voi là, hier ist es:

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