Weltjugendtag Rio 2013: Hoffnung der Morgenröte


In Brasilien ist der „Weltjugendtag 2013“ bereits im vollem Gange, ein großes, buntes Fest junger Katholiken. Tausende Jugendliche aus der ganzen Welt wurden in den letzten Tagen von Familien in Brasilien aufgenommen, und machen sich nun auf den Weg nach Rio de Janeiro, wo es Dienstag abend eine Eröffnungsmesse an der Copacabana geben wird, bevor nach Tagen des Betens, der Katechesen, des Feierns und Singens am Sonntag der Weltjugendtag mit einer großen Messe gemeinsam mit Papst Franziskus beschließt.

Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen, der aus einem lebendigen Jugendtreffen 1984 die Idee mitnahm, in regelmäßigen Abständen solche Begegnungen junger Christen aus der ganzen Welt zu ernöglichen. 1986 kam es dann in Rom zum ersten offiziellen Weltjugendtag, und das Treffen in Rio ist bereits die 13. große Veranstaltung ihrer Art. In den Jahren dazwischen wird in vielen Diözesen ein „kleiner“ Weltjugendtag begangen.

Auf einem Weltjugendtag kann man wahre Weltkirche erleben, eine Vielfalt, die durch den gemeinsamen Glauben verbunden ist, eine Lebensfreude, die durch Christus strahlt. Viele Menschen sind gestärkt von Weltjugendtagen zurückgekehrt, bereiter als je zuvor, die Botschaft Jesu weiterzutragen.

Zum dritten Mal seit Buenos Aires 1987 und dem legendären Weltjugendtag in Manila (vier Millionen Teilnehmer!) findet ein solches Treffen in einem „Schwellenland“ statt, ein Zeichen, das man keineswegs nur in Europa oder Nordamerika ein solch großes Ereignis sicher und logistisch erfolgreich organisieren kann. Und ein wichtiges Zeichen für Lateinamerika, das sich darüber freuen darf, daß durch eine besondere Fügung der erste lateinamerikanische Papst zum zweiten lateinamerikanischen Weltjugendtag reisen kann, zu dem eigentlich noch Papst Benedikt XVI. geladen hatte. Von ihm stammt auch die offizielle Grußbotschaft und Einladung, in der er die Jugendlichen der Welt aufruft, „Herz und die Arme Jesu“ zu sein, seine Botschaft in „Liebe und annahmebereiter Offenheit“ dem Menschen zu bringen.

Ein Markenzeichen der Weltjugendtage sind die verschiedenen Logos und Lieder, die sich unter den Teilnehmern zu Erkennungszeichen gewandelt haben. Heuer heißt es „Esperança do Amanhecer“, auf Deutsch „Hoffnung der Morgenröte“:

Wer mehr wissen will: Für Österreich gibt es die Website weltjugendtag.at, mit vielen Links u.a. auf das Blog von Christoph Kardinal Schönborn, der ebenfalls schon in Brasilien ist. Für Deutschland ist es wjt.de, etwas nüchterner, dafür ebenfalls mit vielen Infos. Auch die Schweizer Bischofskonferenz hat eine eigene Seite eingerichtet, weltjugendtag.ch. Alle Seiten bieten auch Infos, wie man den Weltjugendtag von zu Hause aus mitverfolgen kann.

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