iPad für Katzen


Wenn das iPad mit Erdnußbutter zugeschmiert wird, um die
Aufmerksamkeit der Schüler zurückzugewinnen, dann ist das keine kreative Erziehungsmethode einer EDV-Klasse für Gourmands, sondern eine iPad-Klasse für Haustiere.

So etwas gibt es offenbar wirklich. Zumindest in New York, wo Hundetrainerin Anna Jane Grossman diesen Dienst anbietet, wie das Wall Street Journal berichtet.

Die Tiere werden mit eigenen iPad-Spielen beschäftigt, wobei völlig unklar bleibt, ob die Hunde und Katzen frustriert und in die Neurose getrieben werden, oder doch einen positiven Stimulus empfangen. Überhaupt gibt es für Tablets eine Reihe von Spielen, die speziell auf Haustiere zugeschnitten sind.

Tyler Cowen fragt auf „Marginal Revolution“ meiner Meinung nach zurecht: „At first I thought this was a kind of novelty item, but there is a good deal of evidence that many of the pets are quite absorbed in these games or perhaps even obsessed with them. Is it wrong for me to think that some of these games are, using behavioral inducements, actually torturing the pet, a bit like perpetual catnip?“ [Anm. catnip ist Katzenminze]

Ich weiß es nicht, aber ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Werden da vielleicht Haustiere von ihren Besitzern ein wenig zu sehr vermenschlicht?

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