#prayforpeace


Das Schlachten in Syrien darf einem keine Ruhe lassen. Papst Franziskus hat das in seinem Brief an die Staatschefs des G20-Gipfels deutlich ausgesprochen: „Die Führer der G20 Staaten können angesichts der dramatischen Situation unseres geliebten syrischen Volkes nicht teilnahmslos bleiben.“ Schon viel zu lange dauert der Kampf an, die Flucht, das Leid. Daher appelliert er, dass sich die Regierungen für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen und ihrer Verpflichtung nachkommen, den Leidtragenden humanitäre Unterstützung innerhalb oder außerhalb Syriens zukommen zu lassen.

Es gibt ja dieses Sprichwort für ausweglose Situationen: „Jetzt hilft nur noch beten.“ Aber das ist verkehrt. Mit Beten sollte man sein Werk beginnen, Beten sollte die Taten begleiten. Entsprechnd ruft Papst Franziskus für Samstag abend zu einem weltweiten Fast- und Gebetstag für den Frieden in Syrien auf: Mit Gottes Hilfe soll der Impetus für eine Bewältigung des Konflikts gefunden werden, vom Gebet die Bemühungen um Frieden und Hilfe begleitet werden. Dem Fast- und Gebetstag wollen sich mittlerweile auch Vertreter anderer Konfessionen und Religionen anschließen.

Am Abend des 7. September beginnt am Petersplatz eine Gebetswache für den Frieden, deren liturgischer Text (47 Seiten!) online abrufbar ist. Auch in Österreich wollen viele dem Ruf des Friedens folgen, allen vor die österreichische Bischofskonferenz, die einen Aufruf zum Fasten und Beten für den Frieden veröffentlicht hat. Auf dem Webportal der Katholischen Kirche in Österreich findet man alle relevanten Informationen.

Der vollständige Brief des Papstes an den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Gastgeber des G20-Gipfels kann auf Englisch bei vatican.va gelesen werden.

Unerwartete Wertschätzung findet das Engagement Papst Franziskus’ übrigens im Wall Street Journal, in dem Peggy Noonan schreibt:

After 10 days of debate in Europe and America, the wisest words on a path forward have come from the Pope. Francis wrote this week to Vladimir Putin, as the host of the G-20. He damned “the senseless massacre” unfolding in Syria and pleaded with the leaders gathered in St. Petersburg not to “remain indifferent”—remain—to the “dramatic situation.” He asked the governments of the world “to do everything possible to assure humanitarian assistance” within and without Syria’s borders.

But, he said, a “military solution” is a “futile pursuit.”

And he is right. The only strong response is not a military response.

The world must think—and speak—with stature and seriousness, of the moment we’re in and the darkness on the other side of the door. It must rebuke those who used the weapons, condemn their use, and shun the users. It must do more, in concert—surely we can agree on this—to help Syria’s refugees. It must stand up for civilization.

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