Die Idee ist so absurd, dass sie schon wieder gut sein könnte: Man nehme ein Misch-Masch aus Matrix, Truman Show, Star Wars, und lasse darin wahllos Figuren aus diversen Comics und Filmen auftreten: Batman, Superman, einen Gandalf-Verschnitt, Abraham Lincoln usw.. Das funktioniert als Animation besser. Als Animation, die Legosteine imitiert, nach Meinung von Phil Lord und Chris Miller, Machern von „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“, noch besser. Und fertig ist „Lego“, der Film. Hier der Trailer:

Dass in einem Film, der natürlich hochgradig auf Merchandising baut – ein Lego-Videospiel ist z.B. fix und wird zeitgleich mit dem Filmstart veröffentlicht, die Figuren sind in Legosets erwerbbar –, der Bösewicht ausgerechnet Lord Business heißt, kann nur tiefe Ironie sein. Ohne „Business“ gäbe es schließlich nicht den Film. Im hochkarätigen Sprecherensemble (u.a. Liam Neeson, Morgan Freeman) wird der Erzbösewicht übrigens von Will Ferrell gesprochen. Sehr tiefe Ironie.

Filmstart in Österreich soll am 11. April 2014 sein. Bis dahin kann man sich die Zeit auch mit einem deutschsprachigen Trailer abkürzen:

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Lego – der Film: Luis Buñuel oder Michael Bay?

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