Salzburg, Himmel, Hölle


In der Berichterstattung um den neuen Erzbischof von Salzburg fiel immer wieder der Name des Weihbischofs Andreas Laun. Aufgrund seiner Erkrankung ist es zwar schwer vorstellbar, dass er tatsächlich als Erzbischof in Betracht gezogen worden ist – ich könnte mir höchstens vorstellen, dass er aus Courtoisie gelistet worden sein könnte, weil er ja schon so lang als Weihbischof tätig ist. Nachdem die Berichterstattung aber insgesamt merkwürdig faktenfrei ist, wie Bellfrell an zwei Beispielen illustriert, ist das alles ohnehin reine Spekulation.

Das ist aber ein guter Anlass, um auf Launs Kolumne zum Thema „Offener Himmel – Hölle geschlossen?“ hinzuweisen. Darin beschäftigt er sich mit dem weitverbreiteten Allerlösungsglauben, der die conditio humana nicht erkennen will. Auch in vielen Funktionen in der Kirche in Österreich ist es oft geraten, die Existenz der Hölle und des Teufels, von der beispielsweise Papst Franziskus durchaus beredt spricht, zu verschweigen.

Ein interessanter, herausfordernder Text, auch und gerade für Menschen, die Laun sonst vielleicht kritisch gegenüberstehen. Zwei Schlüsselsätze:

Dieses selbstbestimmte Fern-Bleiben [des Menschen von der Nähe Gottes] aus Hass ist die Hölle. Das Geheimnis der Hölle ist ein Geheimnis menschlicher Freiheit zum Bösen.

„Offener Himmel – Hölle geschlossen?“ -Mehr hier.

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