Maalula: Die Zerstörung von 2000 Jahren Geschichte


Wie der ORF berichtet, wird die alte christliche Stadt Maalula in Syrien, die von der aramäischen Minderheit bewohnt wurde, von islamistischen Kämpfern systematisch zerstört, nachdem sie Anfang Dezember den Ort eingenommen hatten.  Das ist Teil eines Programms der Islamisten, die auch die eigene islamische Geschichte auslöschen wollen, soweit sie ihrer Lehre unbequem ist. Man denke nur an die Zerstörung alter islamischer Schriften in Timbuktu, oder die Anschläge auf die Omajaden-Moschee in Syrien. Drei Christen, die nicht rechtzeitig aus Maalula  fliehen konnten, wurden getötet, weil sie nicht zum Islam übertreten wollten. Zwölf Ordensfrauen aus dem St. Thekla-Kloster sind verschleppt worden, das dortige Waisenhaus ist Geschichte. Die Rebellen ziehen eine Spur des Terrors, der Zerstörung und des Hasses durch das Land. Mit ihnen kann es, darf es keinen Kompromiss und für sie keine Unterstützung geben.

Auch eine gute Gelegenheit, dass am 10. Dezember in Österreich ein Fackelzug gegen Christenverfolgung geplant ist. Dieser soll in Wien stattfinden, Beginn vor der Staatsoper um 17 Uhr 15 , um 18 Uhr Gottesdienst im Wiener Stephansdom. Motto: „Arabischer Frühling – Blutiger Winter für Christen.“

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