Nachschlag zum Mindestlohn


Kleiner Nachschlag zur Debatte um den Mindestlohn: David Neumark zeigt in der New York Times, warum eine Art Negativsteuer, wie sie in den USA in Form des Earned Income Tax Credits besteht, zielführender als ein Mindestlohn ist.

Grob gesagt: Dass jemand einen schlecht bezahlten Job ausübt, heißt noch nicht, dass man arm ist. Ob Studenten aus Mittelstandsfamilien oder Pensionisten, die nebenbei ein wenig dazu verdienen: Bei vielen Personen, die in den USA den Mindestlohn erhalten, handelt es sich um Menschen weit jenseits jeder Armutsgefährdung. Daher ist eine Erhöhung des Mindestlohns auch keine zielgerichtete Maßnahme zur Armutsbekämpfung. Dagegen kann eine Negativsteuer, die alle Einkünfte und Unterhaltsbeziehungen berücksichtigt, zielgerichtet Personen mit niedrigem Einkommen unterstützen.

Mehr, wie gesagt, in der New York Times.

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