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Feiglinge in Wolgograd


Die Anschläge auf Linienbusse in der russischen Stadt Wolgograd und das Attentat auf eine Christmette im irakischen Bagdad scheinen völlig unterschiedlich, und doch zeigen sie beide die häßliche Fratze des Terrorismus, der im Feuilleton so gerne zum verständlichen Kampf gegen Unterdrückung umgedeutet wird.

Die Drahtzieher sind in der Regel zu feig, sich tatsächlich gegen ihre Gegenspieler zu wenden, sondern kosten es wie Halbstarke am Schulhof aus, wehrlose Menschen zu attackieren. Anders als im Schulhof werden die Opfer allerdings gleich umgebracht.

Eine Mutter am Weg in die Arbeit, einen Vater, der nach einer langen Schicht endlich heimkommt; eine Familie beim gemeinsamen Weihnachtsfest; ein Großvater, der mit seinem Enkel einen Ausflug machen wollte: Das sind die Zielpersonen des Terrors, der sie wahllos, unbarmherzig verschlingt.

Offiziell wenden sich die Islamisten gegen Putin, die russische Herrschaft und die ihrer Meinung nach blasphemischen Spiele. Alle drei sind wohl durch die Anschläge nicht getroffen, wohl aber viele Menschen direkt und indirekt, die damit nichts zu tun haben.

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