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Blackberry: Klare Strategie, gute Nachrichten


Gutes Omen für Blackberry: Der Finanzinvestor Fairfax Financial Holdings verdoppelt seine Investition und kauft Wandelschuldverschreibungen des Technologieunternehmens um weitere 250 Millionen US-Dollar, wie Macleans meldet. Sie gehen also davon aus, dass das Unternehmen mit dem neuen CEO John Chen den Turnaround schaffen wird.

Chen hat übrigens erst kürzlich den Fokus auf Tastaturhandys bestätigt, der Blackberry eine Differenzierung zu anderen Smartphone-Herstellern ermöglicht. Blackberries ohne Tastatur haben sich bislang nämlich nur schleppend verkauft. Um auch Mittelklasse-Geräte zu vernünftigen Preisen anbieten zu können, kündigte Chen bekanntlich auch eine Kooperation mit dem chinesischen Hardware-Hersteller Foxconn an, der u.a. die Hauptwerkbank für Apple darstellt.

Und noch eine gute Nachricht: Der französische PSA-Konzern hat wegen der glaubwürdigen Roadmap von Blackberry einen Großauftrag für 10.000 Geräte bekanntgegeben.

Nun bin ich selbst (noch) kein Blackberry-Nutzer, aber erstens tut dem Smartphone-Markt Konkurrenz generell gut, und zweitens ist Blackberry der letzte Hersteller, der noch offensiv auf QWERTZ-Tastaturen setzt, die für einen Vielschreiber am Telephon ein spürbare Komfortgewinn sind. Daher hoffe ich sehr, dass Chen das entgleiste Unternehmen wieder auf die Schienen bringt. Den Anlegern gefällt Chens Politik bislang jedenfalls: Die Aktien sind nach dem Tief unter Torsten Heins seither kräftig gestiegen.

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