„… weil der, welcher es darbringt, selbst verherrlicht wird durch das, was er darbringt, wenn seine Gabe angenommen wird.“


Anlässlich des Fronleichnamstags bin ich wieder auf einen Text des Irenäus von Lyon (135-202) zur Eucharistie gestoßen, der in etwa 1.800 Jahren nichts an Aktualität eingebüsst hat. Vor drei Jahren habe ich diese Stelle schon einmal gebloggt:

Aus dem Hollerbusch

Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, Fronleichnam, ist die Aufdoppelung des Gründonnerstags, in dem abseits der Ereignisse der Karwoche die Eucharistie selbst in den Mittelpunkt rückt. Die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi, war bereits Lehre der frühen Christen. Irenäus von Lyon befasste sich im zweiten Jahrhundert ausführlich in einer Art Informationsschrift gegen Häresien mit der Eucharistie, in der er deutlich macht, dass die Eucharistie nicht zur höheren Ehre des Herrn, sondern für uns eingesetzt worden ist:

Daher ist die Opfergabe der Kirche, die nach dem Auftrag des Herrn in der gesamten Welt dargebracht wird, als ein reines Opfer bei Gott angesehen und ihm angenehm, nicht als ob er ein Opfer von uns gebrauchte, sondern weil der, welcher es darbringt, selbst verherrlicht wird durch das, was er darbringt, wenn seine Gabe angenommen wird. Indem wir dem Könige etwas schenken, zeigen wir ihm unsere Verehrung…

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