Ein paar Takte Rostropowitsch


Vorgestern, am 27. März, hätte der große Cellist, Dirigent, Komponist und noch vieles mehr Mstislaw Rostopowitsch seinen 90. Geburtstag gefeiert, Ende April ist sein 10. Todestag. In diesem Artikel zu seinem 80. Geburtstag in der Welt erfährt man mehr über diesen mutigen Musiker, der z.B. Alexander Solschenizyn Unterschlupf gewährte, als dieser vom Sowjet-Regime heftigen Repressalien ausgesetzt war.

Rostropowitsch wird übereinstimmend als einer der größten Cellisten bezeichnet, der noch dazu ein weites Repertoire von der Klassik bis zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts erforschte, beherrschte und zum Teil erst schuf: Viele Komponisten widmeten ihm eigene Cello-Stücke, in denen dieses ausdrucksstarke Instrument seine Saiten ausspielen konnte.

Statt großer Worte lasse ich aber lieber Rostropowitsch selber sprechen: In Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema mit Benjamin Britten (!) als Dirigenten.

Rostropowitsch war übrigens durchaus selbstkritisch. So hörte er auf, Elgars Cellokonzert zu spielen, als er Jacqueline du Prés Interpretation hörte: Nach eigener Einschätzung konnte sie es viel besser spielen, da sie den richtigen Zugang gefunden hätte.

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