Robusta ruft!

Robusta 2014 Wahlaufruf © Alipius Müller

Robusta 2014 Wahlaufruf © Alipius Müller

Momentan blühen die Hollerblüten auf diesem Blog eher sporadisch. Daher habe ich völlig vergessen, zur Abstimmung für den höchsten, wichtigsten, stolzesten und so weiter Preis der Blogwelt aufzurufen. Zumindest der irgendwie nicht unkatholischen, der deutschen Sprache mächtigen Blogwelt. Sprich: Zur Abstimmung für die Robusta 2014. Oder offiziell: Der „Schwester-Robusta-Award der deutschsprachigen Blogoezese“, den Erzblogger Alipius freundlicherweise wieder betreut.

Der Hollerbusch ist diesmal nicht dabei, aber eine große Fülle toller Blogs, die dort zu entdecken sind. Dabei gibt es gleich zwei Kategorien für „Trägheit“, was beweist, dass ich nicht der einzige Blogger bin, dem es schwerfällt, regelmäßig zu posten 😉

Wenn man vor lauter Auswahl gar nicht weiß, wenn man wählen soll — keine Angst, man hat noch bis Leopoldi (15. November) Zeit, um abzustimmen. Bis dahin kann man sich ja fleißig durch die Blogwelt arbeiten.

Advertisements

Gesegnete Weihnachten!

Charles Le Brun: Anbetung der Hirten

Charles Le Brun: Anbetung der Hirten

Milliarden Jahre waren vergangen, seit Gott im Anfang Himmel und Erde geschaffen;
Millionen Jahre, seit er den Menschen gebildet;
Jahrtausende seit der großen Flut.
Zweitausend Jahre waren vergangen seit der Berufung Abrahams;
eintausendfünfhundert Jahre, seit Mose das Volk Israel aus Ägypten herausgeführt;
tausend Jahre seit der Salbung Davids zum König.
In der fünfundsechzigsten Jahrwoche nach der Weissagung Daniels;
in der hundertvierundneunzigsten Olympiade;
siebenhundertzweiundfünfzig Jahre nach Gründung der Stadt Rom:
im zweiundvierzigsten Regierungsjahr des Kaisers Octavianus Augustus,
als auf dem ganzen Erdkreis Friede war;
im sechsten Zeitalter der Welt;
vor zweitausend Jahren:
Da wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters,
Gott von Gott und Licht vom Licht,
die Welt heiligen durch seine liebevolle Ankunft.
Durch den Heiligen Geist empfangen und nach neun Monaten von Maria der Jungfrau zu Bethlehem in Juda geboren,
wird er Mensch.
Er, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Heute feiern wir den Tag seiner Geburt, das hochheilige Weihnachtsfest.
Heute singen wir mit allen, die glauben: Christus ist uns geboren: Kommt, wir beten ihn an.

– Ankündigung der Geburt des Herrn nach dem Martyrologium Romanum

Allen Lesern meines Blogs darf ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und eine freudvolle Weihnachtszeit wünschen!

Tim Harford gibt E-Mail-Tipps

Sein E-Mail-Postfach unter Kontrolle zu halten, ist keine leichte Aufgabe. Nicht umsonst gibt es im Internet hunderte verschiedene Anleitungen dafür, wie man die laufende Flut an Nachrichten bewältigen kann. Eine mehr hat der bekannte Ökonom Tim Harford verfasst, die durchaus interessant ist. Er vermeidet großteils den üblichen Marketingsprech und verheimlicht auch die Unzulänglichkeiten seiner Strategie nicht.

Grob gesagt: E-Mails rasch in Aufgaben, Archiv und Papierkorb aufteilen, so dass die Inbox möglichst leer ist. Bei den heutigen Suchfunktionen sei es auch gar nicht der Mühe wert, Mails in Dutzende Ordner aufzuteilen; das koste mehr Zeit, als man sich beim Suchen erspare. Und: Man muss sich immer bewusst sein, dass einmal versendete E-Mails nicht mehr unter eigener Kontrolle stehen; daher sollte man sie immer mit dem Wissen im Hinterkopf verfassen, dass sie von völlig ungeplanten Adressaten gelesen werden könnten.

Besonders zutreffend ist mMn seine Beschreibung der sozialen Medien des Web 2.0:

Soziale Medien – Facebook, Twitter, Google Plus+ und der Rest – sind aus einem ganz einfachen Grund im Fluss: Sie sind alle schrecklich.

Facebook ist unerträglich; selbst wenn es keine Besorgnis über Datenschutz und Werbung gäbe, wäre es immer noch unerträglich: Die Website ist ein umständliches, unberechenbares Durcheinander. Twitter macht Spaß, ist aber voller Fehler. Versuchen Sie, einer Diskussion oder Auseinandersetzung zu folgen, oder nach einen interessanten Link zu suchen, den jemand vor einigen Tagen getweetet hat, und finden Sie heraus, wie einfach Sie das finden. [Übersetzung d. A.]

Daher automatisiert er seine Interaktionen damit weitgehend, und konzentriert sie. Kein ständiges Nachsehen um den Preis, nicht gleich zu reagieren.

Dafür preist er die Fähigkeiten von RSS, also der Möglichkeit, Websites zu abonnieren. Mit der Einstellung von Google Reader haben sich bekanntlich viele neue Möglichkeiten eröffnet, solche RSS-Feeds zu konsumieren, von Feedly bis zu Newsgator. Man darf nur dabei nicht den Ehrgeiz haben, alles zu lesen, was einem unterkommt.

Die Chinesen kommen …

Eines muss man meinen mutmaßlich chinesischen Kommentatoren wirklich lassen: Sie sind hartnäckig. Ich habe bereits Dutzende dieser sicher hochinteressanten Texte aus chinesischen Schriftzeichen erhalten, mit eingestreuten Links, die dem Namen nach zum Erwerb von Handtaschen, Armbanduhren oder ähnlichem auffordern. Leider waren sie in WordPress alle als Spam markiert, und so habe ich sie vorsichtshalber gelöscht. Doch die Kommentatoren geben nicht auf. Dass ich nicht Chinesisch kann, schreckt sie nicht ab. Man könnte glauben: Im Gegenteil. Und schon wieder einer …

Einer der Spitzenkandidaten für die österreichische Nationalratswahl hat ja davor gewarnt, dass die Chinesen kommen könnten. Mit bescheidenem Erfolg. Und zu Unrecht, wie die Liste der Spamkommentare auf meinem Blog zeigt. Ah, da kommt schon wieder einer …

Der Hollerbusch schafft’s (ein bisserl) in die Wikipedia

Mein erster Link von der Wikipedia in den Hollerbusch! (Zumindest der erste, von dem ich weiß.) Und ich habe ihn nicht einmal selbst gesetzt. Und zwar hier: Wikipedia: Armut im Geiste.

Der Artikel zur ersten der acht Seligpreisungen stellt verschiedene Interpretationen der „Armut im Geiste“ durch die Jahrhunderte dar und bietet reichlich Stoff zum Nachdenken. Der zitierte Eintrag von mir vergleicht verschiedene Übersetzungen der acht Seligpreisungen.

In eigener Sache

In den letzten Wochen und Monaten hat es hier ein recht hohes Blog-Tempo gegeben. Das hat zwar einerseits dafür gesorgt, das die Vielfalt an Beiträgen hoch war – und dadurch vielleicht auch für mehr Menschen etwas Interessantes dabei – , hat aber dafür auch Kraft und Zeit gekostet. Kraft und Zeit, die ich in den kommenden Monaten für andere Projekte brauche. Der Hollerbusch wird jetzt ein wenig langsamer dahinwachsen, mit über tausend Wurzeln und Ästen ist er aber ohnehin schon ein sehr großes Exemplar geworden.

In eigener Sache

Wie diejenigen Leser, die mein Blog nicht per RSS-Feed oder E-Mail-Abo lesen, vielleicht schon bemerkt haben, hat mein Blog nun ein neues Design verpaßt bekommen: „My Life“, ein meiner Ansicht nach gut lesbares und schlankes Layout. Einige Artikel (vor allem solche mit eingebauten Photos) könnten allerdings noch eine Weile ein wenig komisch aussehen, bis ich die notwendigen Umbauarbeiten abgeschlossen habe. Ein paar Fehler werde ich wahrscheinlich ohnehin nie bemerken …

Hauptgrund war, daß mein bisheriges Design „Vigilance“ schon auf der WordPress-Abschußliste steht („deprecated“), und dieses „Thema“ zumindest auf meinen Geräten halbwegs gut aussieht. Wer andere Erfahrungen gemacht hat oder Probleme mit dem neuen Design hat, bitte einfach hier einen Kommentar hinterlassen. Danke!