Livermorium macht das Smartphone zum Mini-Laptop

Für Smartphone-Benutzer, die gerne eine richtige Tastatur verwenden würden, tut sich etwas. Kürzlich habe ich vom Blackberry KEYone, einem gut ausgestatteten Gerät mit Android 7.1, Achtkern-Prozessor und einer klassischen Blackberry-Tastatur, geschrieben, nun kann man bereits bei Mediamarkt in Deutschland Vorbestellungen abgeben. Österreichische Anbieter, die Vorbestellungen annehmen, gibt es auch, die verlangen aber bis zu 100 Euro mehr als dem empfohlene Verkaufspreis von 599 Euro entspricht. Da wartet man doch besser noch ein wenig.

Moto Z mit Tastatur (Livermorium)

Moto Z mit Tastatur (Livermorium)

Oder schaut sich ein anderes Projekt an, auf das mich Sven Lübke in den Kommentaren aufmerksamgemacht hat: Eine ausschiebbare Tastatur im Querformat für das Moto Z. Das Moto Z hat nämlich auf der Rückseite einen Stecker für Erweiterungen, sogenannte „Moto Mods“, die wie eine Gehäuseabdeckung montiert werden. Darunter gibt es bessere Lautsprecher, eine zusätzliche Batterie oder einfach schön gestaltete Rückseiten.

Ein Team rund um Liangchen Chen mit dem klingenden Namen „Livermorium“ sammelt nun auf Indiegogo seit Anfang März Bestellungen für eine vollständige Schreibmaschinentastatur, die nicht nur herausgeschoben werden kann, sondern mit der man wie beim legendären Nokia 97 den Bildschirm schräg stellen kann. Es wird eigene Nummerntasten geben, Pfeiltasten, viele Sonderzeichen. Nicht zuletzt ist auch eine QWERTZ-Variante für den deutschen Sprachraum vorgesehen.

Das Design ist mittlerweile abgeschlossen, bald soll das Modul von Motorola geprüft werden. Vielleicht mag mancher auch warten, bis ein fertiger Prototyp gezeigt werden kann, damit man nicht die Katze im Sack kauft.

Tastaturen gibt es ab $60; wer will, kann auch zur türkis eingefärbten „Starter Edition“ um $200 greifen. 34% des Zielbetrags von 100.000 US-Dollar sind bislang erreicht, etwa ein Monat bleibt noch, um den restlichen Betrag aufzutreiben. Ansonsten wird das Projekt nicht verwirklicht, aber auch kein Geld eingezogen. Das Entwicklungsrisiko trägt das Team um Liangchen Chen selbst. Nun ist die Moto Z-Serie vielleicht nicht jedermanns Geschmack, doch wer ein modernes Smartphone mit QWERTZ-Tastatur im Querformat sucht, hat sonst am Markt praktisch keine Alternativen.

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Blackberry KEYone: Das Comeback des QWERTZ-Handys

Blackberry KEYone (Pressephoto)

Blackberry KEYone (Pressephoto)

Langjährige Leser meines Blogs kennen meine Liebe für Handys mit Schreibmaschinen-Tastatur. Eine seltene Spezies, die nun wieder einen interessanten Nachwuchs erfahren hat: Blackberrys Kooperation mit dem großen Smartphone-Produzenten TCL hat mit dem Blackberry KEYone vielversprechende Früchte getragen. TCL hat in Wahrheit schon die letzten beiden Blackberry-Geräte entwickelt und wird nun selbst offiziell zum Entwickler und Hersteller, wie es bei den sogenannten „Alcatel“-Handys schon länger der Fall ist.

Vorweg: Das KEYone ist, wie schon die letzten drei Blackberry-Geräte, ein Android-Handy. Es läuft mit der neuesten Android-Version, womit sich Blackberry einiges an Entwicklungskosten spart. Statt eines kompletten Betriebssystems plus einer Android-Kompatibilitätsbox wie beim — meiner Meinung nach exzellenten! — „Blackberry 10“ müssen nur noch diejenigen Programme entwickelt werden, die für die Kernkompetenzen von Blackberry notwendig sind: Rasche, effiziente Kommunikation und hohe Sicherheit. So die Nachrichtenzentrale Blackberry Hub, das Sicherheitsprogramm DTEK oder die fortgeschrittene Einbindung der Tastatur zur Steuerung eines Android-Systems. Die Hardware stammt von TCL, wurde aber mit Blackberry koordiniert.

Dazu gibt es eine Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad wie am Notebook zur Steuerung verwendet werden kann und nach ersten Berichten dem gewohnten Blackberry-Standard entspricht. Besonderer Wert wurde offenbar auf eine lange Betriebsdauer gelegt. Nicht das schlankste Gerät aller Zeiten wurde da kreiert, sondern eines mit achtbarer Akkugröße (3505 mAH — ein iPhone 7 hat gerade einmal 1960 mAH), einem sehr energieeffizienten Mainboard und einem Schelllademodus.

Das Smartphone ist rundum ausgestattet, von der 3,5mm-Kopfhöherbuchse bis zu Bluetooth 4.2 und USB-On-The-Go, mit dem man sogar externe Festplatten und andere USB-Geräte an den Blackberry anschließen könnte, es hat Platz für eine microSD-Speicherkarte (bis zu 2 Terabyte große Karten könnten theoretisch verwendet werden) und verfügt über einen 4,5-Zoll-Bildschirm mit 1620×1080 Bildpunkten Auflösung.

Ob die Kamera hält, was sie verspricht, müssen erst die Tester herausfinden. Der Preis verspricht leider hoch zu werden. Für die Markteinführung werden € 599 avisiert. Allerdings: Blackberry erstes Android-Handy, der Blackberry Priv, hat anfangs in Österreich 800 Euro gekostet und ist nun um die Hälfte zu haben. Wer ein wenig Geduld hat, wird sich wohl ein wenig Geld sparen können.

Mehr Infos gibt es beim Hersteller auf www.blackberrymobile.com. Erste Eindrücke vermittelt das bekannte Handyportal GSMArena. Die Blackberry-Nachrichtenseite Crackberry bietet ein Video der Vorstellung auf dem Mobile World Congress in Barcelona und auch sonst einige Meldungen dazu. Es ist halt, na ja, nicht die kritischste Seite, was Blackberry betrifft.

Von österreichischen Berichten über das neue Handy muss ich vorerst eher abraten. Wie ein kürzlich kursierende Artikel über Marktanteile am Smartphone-Markt verraten hat, können österreichische Qualitätsmedien nicht einmal Hersteller und Betriebssystem auseinanderhalten.

Blackberry Q20 angekündigt und andere Kurznachrichten

Meine alte Leidenschaft für Handys mit vollwertiger Tastatur wurde wiederum angefacht: Blackberrys neuer CEO John Chen hat das Blackberry Q20 angekündigt, ein Gerät im klassischen Blackberry-Format mit Trackpad und QWERTZ-Tastatur. Mit der Ankündigung sind die Preise für die QWERTZ-Modelle Q10 und Q5 im Handel zumindest in den einfachen schwarzen Fassungen z.T. drastisch gesunken. Das Blackberry OS 10 hat sehr gute Kritiken erhalten und bietet für App-Notfälle auch die Möglichkeit, Android-Anwendungen zu verwenden. Wer also zuschlagen will, der möge es jetzt tun.

Wenn wir schon bei Betriebssystemen abseits des Mainstreams sind: Firefox OS hat ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben: Unter dem Markennamen Alcatel werden nicht nur Einsteigerhandys, sondern auch ein besser ausgestattetes Mittelklassegerät und ein Tablet auf den Markt gebracht; ZTE hat ebenfalls zwei neue Firefox OS-Modelle vorgestellt. Günstige Geräte, die für die meisten Nutzer ausreichend sein sollten. Das hat jetzt mit Tastaturen nichts zu tun, weiß ich schon, aber mit Auswahl und Konkurrenz. Das schadet bekanntlich nie. Wer Firefox OS so einmal ausprobieren will, kann das übrigens mit einer Erweiterung des Firefox-Browsers am Computer tun.

Schließlich hat Joanna Stern im Wall Street Journal vier Tablets mit Tastaturerweiterungen als Laptopersatz für das Schreiben langer Texte getestet, mit unbefriedigendem Ergebnis. Sie liebt ihr iPad fürs Lesen, für Unterhaltung, wohl auch für das schnelle Beantworten von E-Mails. Wenn es um ihre Arbeit geht, braucht sie einfach eine Tastatur. Wer hätte damit gerechnet 😉

LG Optimus F3Q: Ein Androide mit Tastatur

Ich hatte in Sachen QWERTZ-Handy schon ziemlich resigniert. Ja, der mögliche Umbau eines Motorola Photon Q, den Christian Wiesner beschrieben hat, ist zumindest ein Ausweg. Doch nun kommen zwei Nachricht aus Übersee, die auch für deutschsprachige Fans von Tastaturhandys interessant sein könnte.

Zum ersten: T-Mobile USA hat das LG Optimus F3Q vorgestellt, ein Android-Gerät mit einer typischen Mittelklasse-Ausstattung: 480×800 Bildpunkte, Corning Gorilla Glas, alle nötigen Verbindungen von Bluetooth 4.0 bis WLAN. Auch die heimischen GSM- und UMTS-Frequenzen werden unterstützt, nicht aber LTE: Da gibt es international einfach zu viele Frequenzbänder; drei werden vom Gerät unterstützt, doch in Deutschland und Österreich werden natürlich andere benutzt.

Ab Februar 2014 wird das Handy in den USA auf den Markt kommen. Sofern man es nach Europa bekommt, sollte es ohne Probleme einsatzfähig sein.

Zum zweiten: Blackberry-CEO John Chen hat angekündigt, in Zukunft wieder den Schwerpunkt auf Tastaturhandys setzen zu wollen. Dabei darf man sich nicht davon irritieren lassen, dass das nächste Gerät angeblich ohne Tastatur daherkommen soll: Die Konzeption des Low-Cost-Blackberry für Asien („Jakarta“) stammt noch aus der Zeit von Chens Vorgänger Thorsten Heins.

Blackberry: Klare Strategie, gute Nachrichten

Gutes Omen für Blackberry: Der Finanzinvestor Fairfax Financial Holdings verdoppelt seine Investition und kauft Wandelschuldverschreibungen des Technologieunternehmens um weitere 250 Millionen US-Dollar, wie Macleans meldet. Sie gehen also davon aus, dass das Unternehmen mit dem neuen CEO John Chen den Turnaround schaffen wird.

Chen hat übrigens erst kürzlich den Fokus auf Tastaturhandys bestätigt, der Blackberry eine Differenzierung zu anderen Smartphone-Herstellern ermöglicht. Blackberries ohne Tastatur haben sich bislang nämlich nur schleppend verkauft. Um auch Mittelklasse-Geräte zu vernünftigen Preisen anbieten zu können, kündigte Chen bekanntlich auch eine Kooperation mit dem chinesischen Hardware-Hersteller Foxconn an, der u.a. die Hauptwerkbank für Apple darstellt.

Und noch eine gute Nachricht: Der französische PSA-Konzern hat wegen der glaubwürdigen Roadmap von Blackberry einen Großauftrag für 10.000 Geräte bekanntgegeben.

Nun bin ich selbst (noch) kein Blackberry-Nutzer, aber erstens tut dem Smartphone-Markt Konkurrenz generell gut, und zweitens ist Blackberry der letzte Hersteller, der noch offensiv auf QWERTZ-Tastaturen setzt, die für einen Vielschreiber am Telephon ein spürbare Komfortgewinn sind. Daher hoffe ich sehr, dass Chen das entgleiste Unternehmen wieder auf die Schienen bringt. Den Anlegern gefällt Chens Politik bislang jedenfalls: Die Aktien sind nach dem Tief unter Torsten Heins seither kräftig gestiegen.

Aus den Kommentaren: Ein QWERTZ-Handy in „Eigenregie“

Die Idee, dass das Handy wie ein Mini-Notebook in der Hosentasche funktionieren könnte, mit vollständiger Tastatur, ist in den letzten Jahren einen sanften Tod gestorben, über den ich schon öfter in diesem Blog lamentiert habe. Christian Wiesner, der für die Markteinführung eines Android-Smartphones mit vollständiger QWERTZ-Tastatur auch eine Petition intiiert hat, hat dazu in einem Kommentar eine spannende Information, die ich gerne breiter weitergeben will:

Ich nutze nun seit knapp 2 Monaten ein umgebautes MOTOROLA Photon Q (sogenannter SIM card mod, vom Entwickler des Umbaus persönlich durchgeführt, Tomas Prochazka aus Prag = CornholioGSM). Zunächst hatte ich die Original-Software von SPRINT damit verwendet (Stock ROM), erst 4.0.4 und dann 4.1.2, bin jetzt aber wegen fortdauernder Probleme (Bluetooth-Abbrüche, kein mobiler Hotspot, etc) auf Cyanogenmod (CM11 = Android 4.4 ‘KitKat’) umgestiegen. Das Telefon hat auch QWERTZ statt QWERTY, das lässt sich sehr leicht ändern da die Tasten nur aufgeklebt sind.

Was soll ich sagen, obwohl mich alle meine Kollegen für verrückt erklärt haben, läuft das Gerät jetzt erstklassig, ich bin echt super zufrieden. Das Telefon macht alles was ich wollte, läuft flüssig und stabil, bucht sich schnell und zuverlässig in die verschiedensten Netze ein, speziell in alle CDMA-Netze wenn ich in China bin (der Umbau hat sich wohl über die Zeit verbessert). Ist zwar verrückt, dass man in Europa so einen Aufwand betreiben muss, um an einen leistungsfähigen Androiden mit Tastatur zu kommen, aber es funktioniert.

Als nächstes werde ich spaßeshalber mein altes SONY Xperia Pro auch mal mit CyanogenMod [Eine alternative Android-Distribution, die man selbst installieren kann.] ausstatten, mal sehen welchen Performance-Sprung man damit erreichen kann. Das Pro ist ja eigentlich ein tolles Handy, nur halt leider mit einem sehr schwachen Prozessor und wenig RAM ausgestattet. Letzteres kann man mit Link2SD und einer 2.Partition auf der SD-Karte relativ gut lösen (unter root), ersteres sollte sich durch CM deutlich verbessern lassen, allein weil ja schon die ganze unnütze Bloatware (Facebook, etc.) fehlt die SONY dummerweise fest auf das Telefon packt, und die sich auch nur unter root wieder entfernen lässt. CM scheint insgesamt weniger CPU zu nutzen als das Stock-ROM,das lässt hoffen.

Ich bin jetzt gespannt wann ein junger Unternehmer auf die Idee kommt sich etwas Geld zu organisieren, SPRINT auf einen Schlag 10.000 neue Motorola Photon Q zu einem günstigen Preis abkauft (die haben zu viele davon, da die Verkäufe in den USA unter den Erwartungen lagen), diese in Serie mit einem SIM-Kartenslot ausstattet, das aktuelle CM11 aufspielt und die Geräte hier in Europa professionell anbietet. Die beiden anderen Photon Q die ich umbauen ließ, habe ich über Ebay verkauft, sie brachten zusammen 840,- € ein, also im Schnitt 420,- € je Telefon, und das für ein gebrauchtes Gerät ohne Garantie !!

Dennoch würde ich für die Zukunft noch nicht aufgeben was das Tastatur-Handy betrifft. MOTOROLA wurde ja von Google geschluckt, und die wollen in Zukunft einige NEXUS-Geräte rausbringen. Mit dem Photon Q besteht eine Plattform die eigentlich nur mit einem aktuellen Prozessor und mehr Speicher ausgestattet werden muss, sonst ist das Telefon mit NFC und LTE auf der Höhe der Zeit. Es sollte ein leichtes für Google sein, auf dieser Basis ein Nexus mit Keyboard zu launchen, um Blackberry den Todesstoss zu geben.

Mehr Informationen zum Motorola Photon Q gibt es auf der Seite von Motorola, über den SIM card mod von Tomas Prochazka im Forum xda developers. Ich selbst habe diesen Mod nicht getestet und übernehme keinerlei Gewähr oder Haftung dafür, dass er irgendein brauchbares Ergebnis liefert.

Die hohen Preise für gebrauchte QWERTZ-Geräte – ein originalverpacktes Nokia N97 mini (Vorstellung: Herbst 2009) um 200 Euro, ein Sony Xperia Pro (Vorstellung: Frühling 2011) um ein wenig mehr – zeigen ja, dass es einen Bedarf nach solchen Smartphones gibt, wenn auch vielleicht nur für eine kleine Nische. Ob man mit Nischen Geld verdienen kann, werden die nächsten Monate des Jolla-Projekts ja zeigen. Vielleicht macht das auch anderen Mut.

Das QWERTZ-Handy: Ein Marketingproblem?

Wie Stammleser meines Blogs schon wissen, bin ich ein treuer Anhänger des Handys mit vollständiger Tastatur, über die ich in diversen Einträgen schon geschrieben habe. Doch der Markt ist praktisch leergeräumt: Es gibt, abgesehen vom Blackberry Q10 und Q5, nicht einmal mehr Mittelklasse-Smartphones mit QWERTZ-Tastatur. Woran liegt das? Dem ist Sean Hollister von „The Verge“ nachgegangen. Er ist selbst begeisterter Nutzer eines Smartphones mit ausschiebbarer Tastatur, das er als Mini-Laptop benutzt. Doch sein Handy zeigt deutliche Zeichen von Altersschwäche; Ersatz gibt es kaum.

Also befragt er Netzbetreiber und Hersteller, warum das so ist. Ein spannender Artikel, der auch einiges über die Dynamik des Markts verrät. Es liegt nämlich kaum an konkreten Konsumentenentscheidungen, mit der Ausnahme, dass die Wahl des Betriebssystems de facto bei den meisten Kunden höhere Priorität als die Tastatur genießt. Vielmehr ist es eine Marketingentscheidung: Konzentration auf ein Flaggschiff; alle anderen Modelle können dann als günstigere, abgespeckte Varianten zu diesem Gerät begriffen und beworben werden. Die Experten konzedieren aber: Würde ein Hersteller ein Flaggschiff-Gerät in einer Tastaturvariante herausbringen, würde es sich schon gut verkaufen.

Es ist aber momentan jedem zu riskant, diese Nische wieder zu besetzen: Samsung und Apple streichen den Löwenanteil der Gewinne ein, während die meisten anderen Hersteller in den roten Zahlen sind und daher ihre Ressourcen fokussieren müssen. Dass alle den gleichen Fokus wählen, ist dann ein anderes Problem.

(über OSNews)