Ausgekriselt


In meinem letzten Blogbeitrag habe ich mich als vorsichtiger Optimist in Sachen Wirtschaftsentwicklung geoutet. Passend dazu erstens die neue IHS-Wachstumsprognose für Österreich; passend dazu zweitens  der „Pixelökonom“ Johannes Eber in seinem neuesten Artikel mit dem bezeichnenden Titel „Alles Gute! – Die Weltwirtschaftskrise scheint überwunden, an den Folgen werden wir noch lange leiden“, in dem er u.a. folgendes schreibt:

Sie scheint also vorbei zu sein, die größte Weltwirtschaftskrise seit der großen Depression in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Welche Krise, möchte man fast fragen. Wo war sie?

Die Menschen sind weiter in den Urlaub gefahren. Sie haben ihre Wohnungen mit neuen Fernsehern und Computern ausgestattet. Sie konnten sich Lebensmittel im Überfluss kaufen. Welch ein Unterschied zur großen Depression! Damals hatten Millionen Menschen innerhalb kurzer Zeit ihre Arbeit verloren. Und weil das Sozialsystem von den heutigen Standards weit entfernt war, fiel ein Großteil in bittere Armut.

Warum ich freilich nur ein vorsichtiger Optimist bin, wird im restlichen Artikel deutlich, in dem Eber auf die Folgewirkungen der Krise für die Euroländer und den Euro eingeht — hier gibt es durchaus einigen Grund zur Besorgnis.

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