Der Hollerbusch schafft’s (ein bisserl) in die Wikipedia

Mein erster Link von der Wikipedia in den Hollerbusch! (Zumindest der erste, von dem ich weiß.) Und ich habe ihn nicht einmal selbst gesetzt. Und zwar hier: Wikipedia: Armut im Geiste.

Der Artikel zur ersten der acht Seligpreisungen stellt verschiedene Interpretationen der „Armut im Geiste“ durch die Jahrhunderte dar und bietet reichlich Stoff zum Nachdenken. Der zitierte Eintrag von mir vergleicht verschiedene Übersetzungen der acht Seligpreisungen.

Advertisements

In eigener Sache

In den letzten Wochen und Monaten hat es hier ein recht hohes Blog-Tempo gegeben. Das hat zwar einerseits dafür gesorgt, das die Vielfalt an Beiträgen hoch war – und dadurch vielleicht auch für mehr Menschen etwas Interessantes dabei – , hat aber dafür auch Kraft und Zeit gekostet. Kraft und Zeit, die ich in den kommenden Monaten für andere Projekte brauche. Der Hollerbusch wird jetzt ein wenig langsamer dahinwachsen, mit über tausend Wurzeln und Ästen ist er aber ohnehin schon ein sehr großes Exemplar geworden.

In eigener Sache

Wie diejenigen Leser, die mein Blog nicht per RSS-Feed oder E-Mail-Abo lesen, vielleicht schon bemerkt haben, hat mein Blog nun ein neues Design verpaßt bekommen: „My Life“, ein meiner Ansicht nach gut lesbares und schlankes Layout. Einige Artikel (vor allem solche mit eingebauten Photos) könnten allerdings noch eine Weile ein wenig komisch aussehen, bis ich die notwendigen Umbauarbeiten abgeschlossen habe. Ein paar Fehler werde ich wahrscheinlich ohnehin nie bemerken …

Hauptgrund war, daß mein bisheriges Design „Vigilance“ schon auf der WordPress-Abschußliste steht („deprecated“), und dieses „Thema“ zumindest auf meinen Geräten halbwegs gut aussieht. Wer andere Erfahrungen gemacht hat oder Probleme mit dem neuen Design hat, bitte einfach hier einen Kommentar hinterlassen. Danke!

Kurze Zwischenfrage

Meine Blogstatistik zeigt mir, daß in den letzten Tagen ziemliche viele Zugriffe nach einer Suche des Suchbegriffs „Stephanie Merckens“ erfolgt sind. Nun verfolge ich ihre Arbeit nicht so eng, daß mir bekannt wäre, warum gerade jetzt ein solches Interesse an ihrer Person herrscht, daß davon ein Teil sogar auf mein Blog, das ja nicht unbedingt zu den populärsten gehört, findet. Weiß jemand näheres?

Kleine Alltagsszene

Kleine Alltagsszene im Supermarkt: Eine Frau telephoniert am Handy und redet so ziemlich ohne Unterlaß. Sie hört nicht auf, um ihren Einkauf aufs Förderband bei der Kassa zu legen, sondern bugsiert die Sachen irgendwie aus dem Einkaufssackerl heraus (und blockiert dabei den Nächsten). Sie hört nicht auf, als sie der Kassier begrüßt, sie würdigt ihn keines Blicks, und räumt dann die Sachen mit einer Hand wieder ein. Erst beim Zahlen legt sie ihr Handy kurz aus der Hand, um gleich darauf wieder weiterzureden.

Was hätte es gekostet, den Kassier kurz als anwesenden Menschen zu würdigen? Die „Mindesthöflichkeit“, die man einander entgegenbringt, hat schon ihren Sinn. Sie erleichtert den Umgang miteinander. Sie drückt auch eine Mindest-Wertschätzung füreinander aus.

Immer öfter sind Menschen dazu nach meiner Beobachtung offensichtlich nicht mehr bereit. Nach der alten Regel „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück“, pflanzt sich diese Mißachtung der Mitmenschen fort, und macht das Zusammenleben wieder ein Stück ungemütlicher, unmenschlicher.

Da frage ich mich allgemein: Ist es denn wirklich so schwer?

Und dann frage ich mich speziell: Wie reagiert wohl die Käuferin, wenn sie auch nur so nebenbei abgehandelt wird?

Silvester 2012

2012 war in der Welt, auch für die Kirche ein durchwachsenes Jahr, mit viel Licht und viel Schatten.

Für mich persönlich aber war es ein sehr gutes, für das ich zutiefst dankbar bin; es wurden mir wertvolle, bereichernde Begegnungen geschenkt, schöne familiäre Momente. Es geht mir zwar nicht wie dem berühmten Polykrates, aber doch so, daß mir die Einmaligkeit dieser Zeit bewußt ist.

Zu diesem Jahr gehören auch die spannenden und interessanten Diskussionen und Beiträge in der Blogosphäre im allgemeinen und der Blogozese im besonderen, die nicht nur für mich den Horizont erweitert haben. Danke sehr!

Und so darf ich allen Lesern ein herzliches Dankeschön für die kritische Begleitung 2012 sagen und ein gutes Jahr 2013 wünschen!

Robusta 2012: Die Entscheidung

Die Abstimmung um den großen Schwester-Robusta-Preis der Blogoezese ist zu Ende gegangen und die Sieger kann man hier bei den Klosterneuburger Marginalien nachlesen. Besonders freut es mich, daß etliche Blogs, die ich selbst ebenso gerne verfolge, ausgezeichnet worden sind. Dabei ging es nicht nur mir so, daß die Entscheidung bisweilen schwerfiel: In der Sparte Kultur haben sich Morgenländers Notizbuch und das Mein Tagebuch als Rezitatorin und Verlegerin ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, das mit einer ex-aequo-Goldmedaille für beide geendet hat. Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Allen Siegern möchte ich herzlich gratulieren, und Alipius dafür danken, daß er diese Abstimmung heuer wieder durchgeführt hat, bei der ich neue Blogs kennenlernen oder früher schon einmal besuchte Blogs wiederentdecken durfte.

(A propos: Meine eigene Blogroll ist zugegeben schon ziemlich angestaubt; Besserung kann ich leider vorerst nicht versprechen.)